Ulrike Miebach
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Ulrike Miebach / Armin Zogbaum
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Ulrike Miebach / Armin Zogbaum
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Equistyle

Photo: Wolfgang Böttcher

Styling : Ulrike Miebach

Ulrike Miebach / Armin Zogbaum
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Ulrike Miebach / Armin Zogbaum
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Ulrike Miebach / Armin Zogbaum

PHOTOGRAPHERS
Thomas Rusch, Eric Chmil, Det Kempke, Rolf Driesen, Reinhard Hunger, Rankin, Armin Zogbaum, Thomas Schmidt, Nicola Walbeck, Daniel Lindh, Marcus Gaab, Jochen Arndt, Wolf-Dieter Böttcher, Peter Schafrick, Nico Hesselmann, Frank Wartenberg, Frank Schemann, Karsten Wegener

CLIENTS
Hermes, Telekom, VW, Douglas, Sinn Leffers, Tchibo, Strauss Innovation, Jelmoli, Emi, Bon Prix, Esprit, Kaufhof  Galeria, Huelsta, Breuninger, Philipps Saecco, Axel Springer Verlag, Vitasprint, Panasonic, Oral-B

EDITORIALS
Material Girl, Tush, Kinki Magazine, Jacks Beauty Magazine, H Magazine, Bolero

Instagram @ulrikemiebach  

 interview


 Q: Ulrike, warum arbeitest Du als Stylistin lieber mit Produkten, als mit Models?


A: Das Produkt als Hero hat mich schon immer fasziniert!Es ungewöhnlich darzustellen, macht mir großen                Spaß und ich kann mein handwerkliches Talent ausleben.

Als ich noch als Art Direktorin gearbeitet habe, musste ich die Umsetzung meiner visuellen Konzepte in die Hände Anderer geben. Als Stylistin kann ich nun direkt auf das Ergebnis Einfluss nehmen und mitbestimmen, wie das Produkt in Szene gesetzt wird.

 

Q: Was hat Deinen Geschmack, Deinen Stil besonders geprägt?

A: Allgemein: Meine Londoner Jahre Anfang der Neunziger und die Magazinkultur. Im Speziellen: Tim Blanks, der heute die Fashion Files macht und der Digitial-Image-Künstler Paul White, der zum Beispiel die Björk Cover gestaltet hat. Das hat sicher dazu beigetragen, dass ich in Berlin Anfang 2000 dann Mitherausgeberin des Deutsch-Magazins wurde.

 

Q: Stressige Momente bei einer Produktion?

A: Wenn eine Idee in der Praxis nicht umsetzbar ist und man unter Druck improvisieren muss. Oder wenn Präziosen nicht rechtzeitig zum Fotoshooting ankommen oder gar verschwinden, das ist der pure Horror.

 

Q: Es gibt Wahnsinns-Strecken mit Schwänen, Schimpansen und Pferden von Dir – hast Du ein Faible für Tiere?

A: Produktionen mit Tieren sind immer ein echter Nervenkitzel. Auch wenn es sich um sogenannten Film - Tiere handelt, also trainierte, sind die Viecher doch voll unberechenbar. Die Schwäne davon zu überzeugen, dass sie Hermes-Carées tragen sollen, war harte Arbeit!

Aber die meisten Produktionen bergen eine gewisse Herausforderung: ob es sich nun darum handelt seltene Dinge zu besorgen wie z.B. ein australischer Jagd-Boomerang, lebendige Wüstenheuschrecken oder ein Paar ausgelatschte Chanel-Ballerinas.

 

Q: Ein anderes wiederkehrendes Element sind Blumen ...

A: Wer liebt sie nicht? Ich habe ein Faible für Gräser und Kräuter kombiniert mit Blumen. Und ich bin immer auf der Suche nach der Fledermaus-Blume, habe sie bisher nur einmal gefunden. Bester Florist in Berlin: Magnolia in der Fichtestrasse.

 

Q: Gibt es Objekte, die Du sammelst?

A: Ich gehe durch Sammelphasen... mal sind es alte Küchenholzbretter, dann dänisches Teakholz oder außergewöhnliche Kaschmirdecken. Über die Jahre habe ich mir einen eigenen, kleinen Fundus angesammelt. Ich stöbere gerne im Internet und auf Flohmärkten, in Berlin kann ich den auf der Straße des 17. Juni empfehlen und in Paris den Marché aux Puces.

 

Q: Was zeichnet einen guten Still-Life-Stylisten wohl aus?

A: Zest for life, die Liebe zum Detail, aber auch Organisationstalent und Geduld. Ein Talent zum Trüffelschwein zahlt sich aus, da man oft ungewöhnliche Objekte finden muss.

 

 

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